Berolina-Cup 2016

Fast 900 Schwimmer aus sechs Bundesländern und Russland hatten zum 21. Internationalen Berolina-Cup in der Schwimm- und Sprunghalle am Europasportpark der Hauptstadt gemeldet. Auch der  ESV Frankfurt (Oder) war mit einer starken Mannschaft vertreten.

 

Die 50-m-Bahn ist immer eine Herausforderung für die jungen Frankfurter Schwimmer, da sie das wöchentliche Training auf der halb so langen Bahn absolvieren. Für den Jahrgang 2006 bedeutete dies, dass die Lagenstrecke erstmals 200 Meter und nicht nur 100 Meter lang war. Beherzt gingen Paulina Schulz und Melina Renneberg diese lange Distanz an. Paulina verlor an den Wenden immer ein Stück, konnte dies aber immer wieder aufholen.und sich dann im Schlusssprint auf der Freistilstrecke absetzen. Ihre 3:18,67 min reichten dann sogar für die Bronzemedaille, Melina belegte in 3:21,57 min Rang 6.

Noch besser lief es für Paulina über 100 m Brust. Hier siegte sie in 1:36,52 min. Damit belegt sie in der deutschlandweiten Bestenliste den zweiten Rang. Nicht viel nach steht ihr Kim Losensky (1998), die mit ihrer Zeit von 1:16,23 min Silber gewann und sich in der DSV-Bestenliste ihres Jahrgangs auf Platz 3 vorschob. Eine weitere Medaille auf der 100-m-Brust-Distanz gab es für Tom-Niklas Böttcher, der sich Silber mit der Zeit von 1:34,57 min sicherte.

Neben den traditionell guten Brustschwimmern gibt es bei den Frankfurtern inzwischen auch starke Rückenspezialisten, die immer wieder Medaillen erkämpfen. In Berlin siegte Hannah Filz Thomas (00) über 50 m Rücken in tollen 32,26 min (Rang 11 in der DSV-Bestenliste ihres Jahrgangs). Melina Renneberg und Maria Friedrich (02) erkämpften jeweils Silber und Linus Merten Simonides steuerte eine Bronzemedaille über diese Distanz zur guten Bilanz bei.

In der Staffelentscheidung über 4×50-m-Freistil zeigten dann Kim Losensky, Maria Meißner (99), Celine Förster (00) und Hannah-Filiz Thomas, dass sie auch die schnellste der Schwimmarten beherrschen. Ihre 1:57,63 min reichten unter elf Teams für die Bronzemedaille.

Bei den Siegerehrungen konnte sich der gastgebende SV Berolina über einen Überraschungsgast freuen. Ex-Boxprofi Axel Schulz drückte nicht nur Tochter Paulina die Daumen, sondern übernahm auch einen Teil der Siegerehrungen.

Das Fazit der mitgereisten Betreuer fiel überwiegend positiv aus: „Bei der starken Konkurrenz und den großen Starterfeldern konnten wir zwar nicht so viele Medaillen erkämpfen, aber unsere Sportler konnten sich über viele persönliche Bestleistungen und einige große Leistungssprünge freuen“, fasste Diana Herrmann zusammen.

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