ESV-Schwimmer erkämpfen 12 118 Cent

Elf Vereine vornehmlich aus Berlin und Brandenburg hatten zum Cent-Schwimmen des BSV Friesen  1895 in Berlin gemeldet, darunter auch eine starke Mannschaft des ESV Frankfurt (Oder). Am Ende erkämpften die Frankfurter 12 118 Cent, die den jeweils drei Erstplatzierten für die erreichten Punkte ausgezahlt wurden.

Es ist ein etwas komplizierter Modus, nach dem beim Berliner Cent-Schwimmen gewertet wird. Die beiden jüngsten Jahrgänge (2008 und 2009) schwimmen einen Dreikampf über drei verschiedene 50-m-Strecken. Die zehn punktbesten Starter, sowohl weiblich als auch männlich, bestreiten das 100-m-Freistil-Finale. Den jeweils drei Punktbesten nach Vorkampf und Finale werden die nach der 1000-Punkte-Tabelle erreichten Punkte in Cent ausgezahlt. In diesem Altersbereich schafften es vier Frankfurter am Ende aufs Siegerpodest: Juliane Lier (09/604 Punkte) und Corvin Morino Rudolph (09/416) siegten, Maja Stolzenbach (09/415) und Silas Simonides (08/440) belegten Rang 2.
Bei den Jahrgängen 2006/2007 mussten im Vorkampf zweimal 50 Meter und einmal 100 Meter in verschiedenen Lagen absolviert werden, die jeweils zehn Finalisten schwammen dann noch 200 m Freistil (07) bzw. 200 m Lagen (06). Auch hier konnten sich ESV-Schwimmer vorn platzieren. Max Pohland (07)verteidigte seinen 2. Platz vom Vorkampf auch im Finale und erschwamm insgesamt 649 Punkte, Nele Hamann (07) gelang gegenüber dem Vorkampf (3. Rang) sogar noch eine Verbesserung auf Platz 2, was ihr 650 Punkte bzw. 650 Cent als Preis einbrachte.
Paulina Schulz (06) führte nach dem Vorkampf souverän vor Melina Renneberg (06), im Finale über 200 m Lagen setzte sich Melina durch und gewann mit insgesamt 1222 Punkten, da Paulina disqualifiziert wurde. Ihre im Vorkampf erzielten 1060 Punkten reichten jedoch trotz des Streckenausfalls noch für den 3. Rang.
Für die Jahrgänge 2004 und 2005 stand ein Dreikampf aus einmal 50 Meter und zweimal 100 Meter in verschiedenen Lagen auf dem Programm. Die Finalteilnehmer schwammen zusätzlich 200 m Lagen. Linus Merten Simonides (04/1090) siegte im Jahrgang 2004, nachdem er im Vorkampf noch auf dem zweiten Platz gelegen hatte, Giulia-Colleen Bössert (04/1409) verteidigte den 3. Rang aus dem Vorkampf auch im Finale.
Die größte Herausforderung hatten die älteren Jahrgänge ab 2003 zu bewältigen: Der Vorkampf bestand aus einer 50-, einer 100- und einer 200-m-Strecke in drei verschiedenen Schwimmarten. Die Finalisten mussten dann noch 800 m (Mädchen) oder 1500 m Freistil (Jungen) schwimmen. Alle Finalisten kämpften bis zum Schluss, obwohl diese langen Strecken kaum mal im Wettkampf absolviert werden, weil dafür die Trainingsmöglichkeiten fehlen. Mit Cent-Gewinnen wurden am Ende Hannah-Filiz Thomas (00/1496) und Celine Förster (00/1400) belohnt, die in ihrem Altersbereich Platz 1 und 2 belegten sowie Domenique Renné  (00/1267), der Dritter wurde. Auch Isa Windmüller hatte sich als Zweite des Vorkampfes noch Chancen ausgerechnet, rutschte nach den 800 m Freistil noch auf Platz 4 ab. Ebenso erging es Niklas Alexander Hendel, der seinen 3. Platz aus dem Vorkampf im Finale nicht verteidigen konnte.
Insgesamt waren die mitgereisten Übungsleiter aber mit den Ergebnissen zufrieden: „Von meinen acht Startern haben es sieben ins Finale geschafft und alle sind den langen Kanten so gut wie möglich durchgeschwommen. Das nötigt schon Respekt ab“, meinte Marco Klame am Ende eines langen Wettkampftages.

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