Weihnachtsschwimmen in Kiel

Brustschwimmer holten Hälfte der Medaillen

Einen erfolgreichen Jahresabschluss feierten die Wettkampfschwimmer des ESV Frankfurt (Oder) beim Weihnachtsschwimmen in Kiel, an dem Aktive aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Dänemark teilnahmen. Besonders die Brustspezialisten legten mit ihren Leistungen den Grundstein für ein hervorragendes Gesamtergebnis.

Die Hälfte der 47 Medaillen (19 Gold, 13 Silber, 15 Bronze), die das ESV-Team mit nach Hause brachte, wurde auf den Brustdistanzen gewonnen. Dabei ragte Kim Losensky (Jahrgang 1998) noch heraus, die sowohl über 50 m (32,63 s) und 100 m (1:13,29 min) Vereinsrekord und über die kürzere Distanz auch Veranstaltungsrekord schwamm. Über 50 m Brust liegt Kim damit in der DSV-Bestenliste ihres Jahrgangs auf der 25-m-Bahn auf Platz 5, nur wenige Hundertstel hinter Marlene Hüther von der SG Saar Max Ritter, die vor wenigen Wochen zum Aufgebot bei den Europameisterschaften in Israel gehörte. Die 17-Jährige zeigte aber auch , dass sie fast alle Schwimmstile beherrscht, denn sie siegte auch über 50 m Schmetterling, 50 m Freistil und 100 m Lagen.

Einen Doppelsieg für den ESV gab es über 200 m Brust des Jahrgangs 2002. Hier gewann Isa Windmüller vor Levinia Guse. Auch Vivien Crummenerl (04), Johanna Maria Herzog (03) und Maria Meißner (99) setzten sich auf der langen Brustdistanz durch. Über 50 m Brust siegte Domenique Renné (00).

Doch auch auf den Rückenstrecken setzen sich die Frankfurter immer besser in Szene. Maria Friedrich (02), Hannah-Filiz Thomas (00) und Linus Merten Simonides (04) gewannen sowohl über 50 als auch über 100 m Rücken, der ältere Bruder Bennet Aaron Simonides (01) schlug über 100 m Rücken als Erster an. Linus Merten und Johannes Max Müller (00) komplettierten über 50 m Freistil die Goldausbeute.

Dieser Wettkampf bot aber auch die Gelegenheit, sich wieder einmal auf den längeren Strecken auszuprobieren. Und auch da zeigten die Oderstädter, dass sie trotz der geringeren Trainingsumfänge durchaus mit der Konkurrenz mithalten können, wie die vielen Medaillen auf den 200-m-Distanzen zeigen. Bennet Aaron Simonides nahm sogar die 800-m-Freistilstrecke in Angriff und wurde dafür mit einer guten Zeit (10:23,77 min) und einer Bronzemedaille belohnt.

„Das war ein toller Jahresabschluss. Unsere Brusttalente haben ihre Stärke wieder unter Beweis gestellt, aber die Rückenstrecken scheinen zu unserer zweiten Spezialstrecke zu werden. Auch dort gab es viele Medaillen“, resümierte Übungsleiterin Annette Losensky im Namen des Betreuerteams, dass sich über eine gelungene Veranstaltung mit guter Organisation – an zwei Wettkampftagen wurden fast 3700 Start absolviert – und eine tolle Stimmung in der Halle und der Mannschaft freute.

Weitere Ergebnisse: Silber: Herzog, Meißner (beide 100 m B), Friedrich (50 m Sch), Sophie Viktoria Walter (04/50 m F), Christian Schmadtke (01/200 m B, 50 m R), Bennet Aaron Simonides (50 m B, 100 m F), Linus Merten Simonides (50 m B), Ben Fredrich (00/50 m B), Noah Gabriel Elsner (02/50 m R), Müller (50 m R); Bronze: Windmüller (50 und 100 m B), Herzog (50 m B), Celine Förster (00/50 m B), Meißner (50 m B, 100 m F), Walter (200 m R), Giulia­Colleen Bössert (04/50 m R), Caspar Neumann (03/200 m B, 100 m L, 50 m R), Tom­Niclas Böttcher (05/200 m B), Elsner (100 m L), Bennet Aaron Simonides (200 m F), .

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